BAYERISCHES KAMINKEHRERHANDWERK
- L a n d e s i n n u n g s v e r b a n d ( L I V ) -
In diesem Untermenü gehen wir auf die Handhabung und die erforderlichen Dokumente nach DIN EN ISO 9001:2000 und 14001:2005 ein.
Für weitere Fragen steht Ihnen der Qualitäts- und Umweltmanagementbeauftragte (QUB) Ihrer Innung zur Verfügung.
| Dokument | A Abfallentsorgung |
| Sinn und Zweck des Dokuments | Hier ist zu beschreiben, welche Abfallarten in einen Betrieb anfallen und was - wo - wie - wann und von wem entsorgt wird. |
| Pflege des Dokuments | Nach erstmaliger Anlage des Dokuments, braucht dieses nur noch bei einer Änderung aktualisiert werden. |
| Ablage des Dokuments | Im Betriebshandbuch Das Dokument kann aber auch sichtbar in den Berufsräumen ausgehängt werden. |
| Erstellung des Dokuments auf was kommt es an! | Auf dem Dokument müssen die Entsorgungen aller im Unternehmen anfallenden Abfallarten erkennbar sein. Wichtig sind die Adressen der Recyclinghöfe und der Sammelstellen. Wenn Büro- und Sozialräume (Werkstatt/ Berufsbad) räumlich getrennt sind, soll für jede Stelle eine Liste erstellt werden. Die Fußzeile muss wie vorgegeben mit Ihren Daten aktualisiert werden. |
| Dokument | A Notfallvorsorge - Checkliste |
| Sinn und Zweck des Dokuments | Mit dieser Checkliste soll sichergestellt werden, dass Gerätschaften vom Verbandskasten bis zum Flucht- und Rettungsweg alles für den Notfall vorhanden und benutzbar ist. |
| Pflege des Dokuments | Die Checkliste wird einmal erstellt und dann jedes Jahr einmal überarbeitet/ überprüft bzw. abgearbeitet. |
| Ablage des Dokuments | Im Betriebshandbuch |
| Erstellung des Dokuments auf was kommt es an! | Die Checkliste muss auf die Gegebenheiten in Ihren Betrieb abgestimmt sein. Wenn Sie z.B. keinen Fluchtweg haben, braucht dieser auch nicht in der Checkliste aufgeführt und kontrolliert werden. Einen Verbandkasten hat jedoch jeder in seinem Arbeitsbereich. Dieser muss dann in der Checkliste aufgeführt sein und jedes Jahr (z.B. Verfalldatum des Inhalts) überprüft werden. Die Fußzeile muss wie vorgegeben mit Ihren Daten aktualisiert werden. |
| Dokument | A Notfallvorsorge - Erste Hilfe |
| Sinn und Zweck des Dokuments | Aufstellung aller zuständigen Ärzte für alle Gesundheitsbereiche in Ihrem Kehrbezirk. Beachten Sie die zuständigen Durchgangsärzte! |
| Pflege des Dokuments | Nach erstmaliger Anlage des Dokuments, braucht dieses nur bei einer Änderung aktualisiert werden. |
| Ablage des Dokuments | Im Betriebshandbuch. Das Dokument sollte auch öffentlich und sichtbar ausgehängt und dem Mitarbeitern bekannt gemacht werden. |
| Erstellung des Dokuments auf was kommt es an! | Bei mehr als zwei Beschäftigte in einem Objekt, ist nach den UVVen ein Ersthelfer erforderlich. Alle Adressen der zuständigen Ärzte sind einzutragen. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob alle Telefonnummern im Formblatt für Ihren Standort/ Kehrbezirk zutreffend sind. Die Fußzeile muss wie vorgegeben mit Ihren Daten aktualisiert werden. |
| Dokument | A Stellenbeschreibung(en) für BKM, Mitarbeiter, Büroangestellte |
| Sinn und Zweck des Dokuments | In der Stellenbeschreibung ist für jeden Betriebsangehörigen zu beschreiben, welche Aufgaben und Befugnisse dieser hat. Bei der Einstellung eines Mitarbeiters ist die Stellenbeschreinung ein wichtiger Abriss dessen, was von ihm erwartet wird. |
| Pflege des Dokuments | Dieses Dokument muss einmalig für jeden Betriebsangehörigen erstellt werden und ist gültig so lange sich nichts in den Inhalten ändert. |
| Ablage des Dokuments | Im Betriebshandbuch / Personalordner. Die Stellenbeschreibung muss von jedem Mitarbeiter unterschrieben sein und ein Duplikat diesem auch ausgehändigt werden. |
| Erstellung des Dokuments auf was es ankommt! | Spalte "Hauptaufgaben u. Ziele": Hier sind die Kerntätigkeiten des Stelleninhabers einzutragen. Spalte "Wichtige Einzelaufgaben": Hier werden spezifische, detaillierte Einzelaufgaben beschrieben. Spalte "Besondere Befugnisse / Vollmachten": Die ein Stelleninhaber erhält, sonst nur der BKM hat. Spalte "Mitarbeit in Gremien/ Arbeitsgruppen": Arbeitet ein Mitarbeiter in einem bestimmten Gremium mit, wird dies hier festgehalten. Spalte "Anforderungen- Ausbildung- spezielle Kenntnisse": Alle Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen des Mitarbeiters sind hier einzutragen In den unteren Tabellenreihen müsen das Datum, die Namen/ Unterschriften des Erstellers, genehmigt von ...(meist der BKM) und des Stelleninhabers sein. Unter verteiler werden die Personen aufgeführt, die das Dokument erhalten haben. |
| Dokument | A Verzeichnis der Rechtsvorschriften - Ergänzungsliste |
| Sinn und Zweck des Dokuments | Das Dokument soll eine Auflistung aller für den Betrieb erforderlichen Rechtsvorschriften sein, die nicht in der Basisliste aufgeführt sind und somit nur für den jeweiligen Betrieb-/ Innung-/ LIV-Bereich zutreffend sind. Wer im Betrieb besondere, nicht in der Basisliste enthaltene Rechtsvorschriften benötigt, muss diese hier auflisten z. B. bei Ausbildung eines Lehrlings die Gesellenprüfungsordnung (GPO) oder die Verordnung der Lehrlingskostenausgleichskasse (LKAK), ..... |
| Pflege des Dokuments | Nach ertsmaliger Anlage des Dokuments, braucht dies nur bei einer Änderung (Wegfall oder Aufnahme einer Vorschrift) aktualisiert werden. |
| Ablage des Dokuments | Im Betriebshandbuch. |
| Erstellung des Dokuments auf was es ankommt! | Spalte "Rechtsvorschriften": Hier gehört der Titel/ Name der Vorschrift eingetragen. Spalte "Geschäftsbereich": Beim Einzelbetrieb ist hier "Betrieb" einzutragen. Spalte "Stand": Hier gehört das aktuelle Datum der Rechtsvorschrift eingetragen. Spalte "Fundstelle": Eintragen, wo diese Vorschrift im Betrieb gefunden werden kann. Die Fundstelle kann auch der PC sein, wenn eine EDV-Vorschriftensammlung benutzt wird. Die Fußzeile muss wie vorgegeben mit Ihren Daten aktualisiert werden. |
